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TelefonSeelsorge
Karlsruhe |
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Die Jahre 2002 und 2003 waren geprägt von personellem Wandel und der Feier des 40-jährigen Jubiläums unserer Stelle.
Im April 2002 ging der langjährige Leiter Pfarrer Heiko Heck in den Ruhestand. Im Rahmen eines Festes der Mitarbeitenden und eines Gottesdienstes gab es Gelegenheit sich nach 24 Jahren vertrauensvoller Zusammenarbeit zu verabschieden und sich für den praktizierten partnerschaftlichen Leitungsstil und die fachlich hochkompetente Leitung der Stelle zu bedanken.
Die Leitung der Stelle wurde in Folge Bettina Grimberg, Pfarrerin Pastoralpsychologin und Sibylle Hatzelmann-Bayer, Dipl. Psychologin, Dipl. Theologin, gemeinsam übertragen.
Am 1. Dezember 2002 wurde die TelefonSeelsorge 40 Jahre alt. Die erste Schicht begann am 1.12.1962 um 12.30 Uhr. Von Anfang an konnte das Telefon rund um die Uhr besetzt werden.
Ein 40. Geburtstag lädt ein, inne zu halten, zurück zu schauen, aber auch nach vorne zu blicken, die jetzige Situation zu reflektieren und die zukünftigen Aufgaben in den Blick zu nehmen.
Diesen Spannungsbogen will der vorliegende Bericht schlagen. Er betrachtet die Geschichte unserer Stelle, versucht, neue Herausforderungen zu skizzieren und dokumentiert den Verlauf und Erfahrungen der vergangenen zwei Jahre.
Die Finanzierung unserer Arbeit - für Räume, hauptamtliches Personal, Aus- und Fortbildung der Ehrenamtlichen, Verwaltung usw. - war 2002/03 erfreulicherweise gesichert. Rund 86% des Haushaltes wurden durch unsere Träger aufgebracht. Herzlich danken wir der Stadt Karlsruhe, dem Landkreis Karlsruhe, und den verschiedenen Spenderinnen und Spendern für ihre Zuschüsse und Zuwendungen.
Unser Dank gilt ganz besonders den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die zuverlässig und mit hohem Engagement diesen Dienst versehen. Auch in diesem Berichtzeitraum war die Besetzung des Telefons rund um die Uhr lückenlos gewährleistet.
Die ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der TelefonSeelsorge in Deutschland
nannten sich "Telefonwächter"
Eine Mitarbeiterin formulierte warum:
Wir gewähren den Raum, die Zeit,
ein hörendes Ohr und eine menschliche Stimme
dem Dunklen, dem Schrecken, der Gewalt,
der Angst, der Schuld, der Klage,
dem Unabänderlichen, nicht Therapierbaren.
Wir wachen darüber wie treue Wächter,
dass diese Stimmungen
nicht untergehen im Getöse des Tages,
weil sie zutiefst menschlich sind,
weil sie um Gottes Willen gehört werden wollen
und weil Gott ein Begleiter unserer Tage und Nächte sein will.